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FAQ 7: Wenn es "Materie" nicht wirklich gibt, gibt es dann auch keinen Planeten Erde, kein Sonnensystem, kein Universum?

Sowohl unser eigenes Gehirn als auch das gesamte Universum haben eine einzige Form: Information in einer spezifischen Qualität, anhand der wir sie von anderen Qualitäten unterscheiden können. Das Universum wie auch unser Gehirn "gibt" es durchaus, nur nicht aus einem unveränderbaren funktionalen Stoff, wie wir uns Materie vorstellen. Es ist Geist, und damit unterliegt es nicht physikalischer Grenzen, sondern nur unserem Vorstellungsvermögen. Das ist die große Chance, die wir haben, unsere Realität an unsere eigenen Bedürfnisse anpassen zu können. Wir ändern unsere Vorstellungen und die Welt ändert sich. Die Welt ist keine konstante Größe, sondern eine Variable. Da sie "Geist" ist, ist sie veränderbar. Wer die feste konkrete Vorstellung hat, es zu können, kann auch über Wasser gehen, wo wäre das Problem, wenn Wasser doch nichts anderes ist als das, was darüber gehen will.

Wir leben in einer Zeit, in der sich das allgemeine Bewußtsein erweitert. Es gibt schon Menschen, die es in ihrer Vorstellung zulassen, daß es noch andere bewohnte Planeten gibt. Da ist es nicht mehr fern, von solchen Individuen "offiziell" besucht zu werden. Auch die wären "nur" Mentalstrukturen, genau wie wir, aber möglicherweise haben sie andere Vorstellungen in sich, wie sie mit den Mentalstrukturen umgehen, die wir "Materie" nennen. Das könnte für uns von Vorteil ein, wenn wir bereit sind von ihnen zu lernen oder ihrem Vorbild zu folgen, was sehr wahrscheinlich ist.

Drastische Fortschritte könnten sich aber auch "hier" ereignen, ohne daß wir Besuch von "Außerirdischen" bekämen. Allerdings wäre so ein Besuch ein Umstand, der unsere Wissenschaftler dazu bringen könnte, ihre beschränkenden Vorstellungen von Materie und physikalischen Gesetzen aufzugeben. Wir wären einen großen Schritt weiter von einem geschlossenen Weltbild hin zu einem offenen Weltbild, in dem die Erscheinungen nicht beschränkende Gesetze unterliegen, sondern klar ist, daß vieles möglich ist, eben getreu unserer eigenen Überzeugungen.

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JHC 14. Juni 2004