Ein Forscher ist kein neutraler "Lesender" in einem Versuchsaufbau und -ergebnis, sondern ein Gestalter, und zwar sowohl der Frage als auch der Antworten. Der Forscher denkt, macht sich Vorstellungen, kennt die Antwort (auch wenn sie ihm nicht bewußt ist) und der Versuchsaufbau wird ihm die Antworten liefern, die er braucht, um seine inneren Überzeugungen zu bestätigen und weiterhin Forschungsaufträge zu bekommen. Wer wählt die Personen für den Versuch aus bzw. nach welchen Kriterien werden sie ausgewählt? Wer gestaltet den Versuchsaufbau bei physikalischen oder chemischen Versuchen? Welche Interessen stehen hinter den Forschungen? Immer bewegen wir uns als Forschende in uns selbst, in unserem eigenen Bewußtsein, und wir sind die Suggestiven, das können wir nicht abstellen, solange wir unser Denken nicht abstellen können. Und gleichzeitig sind wir eben mit dem Kollektiven Bewußtsein oder den Morphogenetischen Feldern verbunden ("mentales Internet").
Hat ein Forscher wenig Autorität in seinem Fachbereich, wird sein Ergebnis so aussehen, daß sein Ansehen steigt. Hat er jedoch die ganze Autorität des Fachbereiches, und ist es ihm gleich, was Kollegen über seine Ergebnisse denken, bestimmt er selbst, was er gesehen hat und was nicht. Wiederholt ein anderer seinen Versuch, ist der Weg den die Materie gehen soll, schon vorgezeichnet (vgl. "morphogenetische Felder" von Sheldrake). Ist der Wiederholer voreingenommen und hat er eine starke Autorität, wird sein Versuch seinen eigenen Erwartungen eher entsprechen als den Ergebnissen des Vorforschers.
Da es keine abgeschlossene Welt der Labore gibt und da alle Menschen und alle Materie miteinander verbunden ist, nützt ein "Doppel - Blind - Versuch" auch nichts, da immer alle mit dem Versuch verbundenen Informationen real telepathisch für alle Beteiligten zur Verfügung stehen. Jeder kann jederzeit über alle Informationen unbewußt verfügen. Information kann man nicht einsperren, daher gibt es niemanden, der etwas nicht weiß oder wissen kann. Also beruhen alle Forschungsergebnisse auf Suggestionen der Absichten der Versuchsleiter oder der Personen, die in der Kette der Versuchspersonen oder Versuchsteilnehmer die höchste Autorität haben. Autonomes Denken ist nicht möglich.