Statt weiterführenden Links, die oft nach kurzer Zeit nicht mehr funktionieren, empfehle ich hier einige Suchbegriffe:
Als ich ein sehr kleines Kind war, habe ich mich über die Erwachsenen sehr gewundert: weil sie sich ständig widersprachen. Später wurde mir nach und nach bewußt, daß ich einerseits "gehört" hatte, was sie dachten, und andererseits das, was sie wirklich sprachen. Ja, es war wirklich so wie "hören"! Danach verblaßten diese Dinge in mir. Als ich etwa 15 Jahre alt war, entdeckte ich, daß Menschen auf meine Gedanken reagierten. Oft, wenn ich in meinem Zimmer stand und aus dem Fenster schaute, gingen junge Frauen / Mädchen auf dem Gehweg vorbei, die meine Aufmerksamkeit als "angehender Mann" erregten. Die Gedanken, die ich dabei in mir hatte, schienen auf diese Frauen einzuwirken, denn regelmäßig kam es vor, daß sie sich umdrehten! Sehen können hätten sie mich nicht wegen einer von außen undurchsichtigen Gardine, aber "etwas" kam bei ihnen an. Die Entfernung betrug zwischen 8 und 15 Meter. Das Ganze gab mir sehr zu denken, aber ich thematisierte es nicht in der Familie oder im Freundeskreis, da ich mit der Schilderung "unnormaler" Beobachtungen schlechte Erfahrungen gemacht hatte. Man verlachte mich, und so wurde ich vorsichtiger.
Das nächste Ereignis, an das mich erinnern kann, war eine Autofahrt in der Stadt, wo ich plötzlich das Wort "Diesel" laut vor mich hin sprach, so ganz ohne Grund. Dann vergaß ich es wieder, wendete meine Aufmerksamkeit wieder anderen Dingen zu. Nach ein paar km fuhr vor mir ein Taxi, auf dessen Heck in großen Buchstaben der Schriftzug "DIESEL" angebracht war. Vorher muß dieses Auto außerhalb meiner bewußten Sehweite gewesen sein. Auch diese Beobachtung grub sich tief in mein Gedächtnis ein, ich war damals 21 Jahre alt.
Danach befaßte ich mich etwas mit Quantenphysik und dem, was Pasqual Jordan (sen.) über Physik in Verbindung mit außergewöhnlichen Phänomenen erörterte. Auch versuchte ich, über andere Quellen etwas über Telepathie in Erfahrung zu bringen, vor allem, welchen physikalischen Hintergrund es geben mochte. Ich las von einem russischen Experiment, das Pawel Naumow durchführte, bei dem man eine Kaninchenmutter von ihren Jungen trennte, um diese dann auf einem U-Boot sehr weit entfernt unter Wasser eins nach dem anderen zu töten. Die Kaninchenmutter reagierte jedesmal heftig auf den Tod ihrer Jungen! Leider weiß ich die Quelle nicht mehr.
Im Jahre 1976, als ich 25 Jahre alt war, nahm ich an einem Kommunikations - Seminar teil, wo man uns Teilnehmern auf sehr drastische Weise klarmachte, daß es in der Kommunikation nicht nur auf das ankommt, was man sagt, sondern auch ganz besonders darauf, was man dabei denkt. Die Demonstration begann damit, daß der Kursleiter eine Kursteilnehmerin aussuchte und sie so vor sich stellen ließ, daß die Probandin nicht sehen konnte, was er tat. Und was tat er? Der Kursleiter machte mit seinen Händen folgende Bewegungen: abstoßende, heranziehende, stoppende. Die Kursteilnehmer konnten alle sehen, daß diese Frau genau den Bewegungen des Kursleiters folgte. Sie ging vorwärts bei abstoßenden Handbewegungen, sie ging rückwärts, und sie stoppte. Alles fand in nicht regelmäßigen Reihenfolgen statt, so daß keine logische Vorahnung möglich war. Das war für die meisten schon verblüffend genug, und manche zweifelten an dem, was sie dort sahen. Das Erstaunlichste kam aber erst:
Alle Kursteilnehmer wurden dann in Zweier - Gruppen eingeteilt und ab ging es in die Tiefgarage des Hotels, in dem das Seminar stattfand. Dort einigte man sich darauf, wer zuerst "Sender" sein sollte und los ging es. Ausnahmslos jeder schickte seinen Partner und ausnahmlos jeder wurde nach dem Wechsel geschickt! Manche sagten: "Ich weiß genau, daß es so etwas nicht gibt, doch ich habe es gemacht!" Später erlebte ich Kurse mit über 100 Teilnehmern, und es funktionierte bei allen. Man erlebte dabei, daß ein unsicherer "Sender" einen manchmal fast zum Umkippen brachte, wenn er nach einem Stopp nicht genau wußte, ob er vorwärts oder rückwärts befehlen sollte. Dann stand man, kippelte in den Kniekehlen hin und her, bis der Partner sich entschieden hatte. Ja, die Gedanken sind eben sehr schnell, und da kommen auch alle "Bedenken" ohne Verzug an.
Meine Frau, die ebenfalls teilgenommen hatte, und ich waren daraufhin natürlich sehr aufmerksam im täglichen Leben, und es gab so einige, teils kuriose Erlebnisse. Einmal stand ich morgens sehr früh auf, es war Hochsommer und vielleicht 4 Uhr und ganz still draußen. Ich trat vor die Haustür, und auf einmal fühlte ich mich intensiv beobachtet. Langsam dreht ich mich um, und da saß der wunderschöne, große Kater unseres Nachbarn auf einem Mauervorsprung und schaute mich an. Er gab keinen Laut von sich und er bewegte sich nicht, aber ich fühlte mich regelrecht von seinen Augen hypnotisiert, als wenn ich eine Maus wäre!
Von da an achtete ich auch auf die nicht zu hörenden Äußerungen von Tieren. Mir wurde natürlich auch sofort klar, warum manche Tiere auch dann die Flucht ergriffen, wenn man sie aus Entfernung mit einem Fernglas beobachtete. Sie sahen einen nicht, doch sie spürten die Aufmerksamkeit, die man auf sie richtete. Das erklärte auch für mich, warum Jäger gewisse Tiere in ihrem Revier nicht kennen: die sind einfach zu aufmerksam und verschwinden, wenn sie einen entsprchenden Feind ausmachen!
Bald darauf wurden unsere Kinder geboren. Meine Frau und ich hatten schon immer Situationen gehabt, in denen wir uns telepathisch verständigten. Es war so normal und deutlich, daß es uns kaum auffiel. Mit unserer ältesten Tochter hatten wir jedoch einmal ein ziemlich drastisches Erlebnis: Wir hatten Besuch, und es war 18 Uhr geworden. Ohne etwas zu sagen, verständigte ich mit meiner Frau telepathisch darüber, daß die Kinder jetzt ins Bett müßten. Da sagte unsere Älteste, damals vieleicht 4 Jahre alt "Nein!" mit lauter Stimme, und alle Anwesenden wunderten sich darüber, es kam eben völlig unvermittelt. Dann haben wir es natürlich verbal ausdiskutiert mit unserer Tochter und auch die Anwesenden informiert, was da abgelaufen war. So deutlich hatten wir eine telepathische Kommunikation zu dritt noch nie erlebt.
Um mit anderen Lebewesen sicher telepathisch kommunizieren zu können, ohne es auf besondere Art zu trainieren, bedarf es einer gewissen "Stille", einer inneren Ruhe, die das Unterscheiden der Informationen gestattet. Man muß gut aufeinander eingestellt sein. Man muß innerlich eine Art "Vakuum" schaffen, einen Raum, in dem sonst nichts ist. Dann läßt man gewissermaßen die empfangenen Vorstellungen dort erscheinen. Es kann als Sprache sein oder als Bilder. Wenn man sich vor Augen hält, daß wir mit einer wahrhaft unendlich großen Zahl von Lebewesen telepathisch verbunden sind( nämlich sämtliche Pflanzen, Tiere, Mikroorganismen und Geistwesen, wird deutlich, daß wir einen Filter benötigen, der uns gestattet, die Kontakte durchzulassen, die wichtig für uns sind. Alles andere soll bitteschön draußen bleiben! Wie könnte so ein Filter beschaffen sein? Für mich stellt es sich folgendermaßen dar:
Ich selbst hatte im Frühjahr vor 2 Jahren eine Situation, die ich an dieser Stelle kurz beschreiben möchte: Es war der frühe Morgen an einem Tag, an dem meine Frau und ich unseren Sohn zusammen mit einem Freund nebst Ausrüstung zu einer LAN - Party transportieren wollten, die in Sachsen - Anhalt stattfand. Ich hatte noch etwas aus unserem Keller zu holen, als ich eine "Präsenz" spürte. In meinem "inneren Dialog" erschien der Satz "Fahre nicht Autobahn!". So eine Präsenz hatten wir schon einige Male wahrgenommen, wir führten es darauf zurück, daß während der Luftangriffe auf Kiel eine Fliegerbombe das Nebenhaus zerstört hatte ( das einzige in der Straße) und jemand es wohl während des Sterbens nicht richtig einordnen konnte, was mit ihm oder ihr geschah und deshalb herumgeisterte. So etwas gibt es. Als ich dann die Treppe hochging in die Wohnung, sagte ich in mir noch mehrere Male den Satz. Dann vergaß ich ihn für eine Weile. Während der Fahrt entschied ich mich unbewußt tatsächlich für eine Route, die fast nur aus Bundesstraßen bestand. Nur das letzte Stück kurz vor unserem Ziel fuhren wir etwa 30 km Autobahn. Da ereignete sich plötzlich wenige 100 m vor uns ein sehr schwerer Unfall, in den mehrere Fahrzeuge verwickelt waren und bei dem mehrere tote oder schwer verletzte Personen auf der Fahrbahn lagen. Es war das Grausigste, was ich in diesem Leben gesehen habe. Sofort fiel mir natürlich die warnende Stimme des Wesens ein, das ich morgens im Keller "getroffen" hatte! ( Wer auch immer es gewesen sein mag ).
Während ich dieses verfasse, ruft eine Kundin an, von der ich sehr lange nichts gehört hatte. Gestern verspürte ich den starken Drang, sie anzurufen. Heute sagte sie mir, daß sie meine Telefonnummer verlegt hätte und sie auch im Telefonbuch nicht hatte finden können...
Das Leute mit ihren Pflanzen "sprechen", Blumen im Garten wie auch Nutzpflanzen, kann man immer wieder hören, auch, daß sie Erfolge beim Blühen auf diese Art der Kommunikation zurückführen. Ich kann das emotional und rational nachvollziehen. Für mich sind Pflanzen Lebewesen wie andere auch, vielleicht aus gewisser Sicht etwas weiter entwickelt als wir, da sie in der Lage sind, ihre Energie direkt aus dem Sonnenlicht zu ziehen, anstatt andere Lebewesen fressen zu müssen. Ausnahmen gibt es auch hier: ein paar Schmarotzer etwa sowie Sonnentau und ähnliche "fleischfressende" Pflanzen.
Wer sich mit weiteren Aussagen und Untersuchungen zu dem Thema befassen möchte, dem empfehle ich, sich mit der Arbeit des Biologen Rupert Sheldrake zu befassen. Er formulierte den Begriff "morphische Felder" als Medium für viele nicht anders erklärbare Phänomene in der gesamten Biologie. Die Web-Site [ 1 ] ist mehrsprachig und dort bekommt man auch Informationen über seine Bücher, von denen mehrere populärwissenschaftlich - verständlich geschrieben sind. Herr Sheldrake spricht sich auf seiner Website und in einem Artikel, der in der "New York Times" erschien, dafür aus, daß 1 Prozent der Forschungsgelder für solche Forschung eingesetzt werde, die von öffentlichem Interesse ist und die auf basisdemokratischem Weg ausgewählt werden solle.
[1] www.sheldrake.org
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