lat. "informatio" = Formung, Bildung durch Unterweisung; Quelle: Wahrig Fremdwörterlexikon Ferner: KLUGE, Ethymologisches Wörterbuch. lat."informare"= bilden, eine Gestalt geben
Folgende Worte deuten auf den wahren Charakter unserer Realität hin:
wahrnehmen
wir nehmen an daß etwas wahr ist
erscheinen
uns erscheint etwas oder jemand ist uns erschienen:
Schein deutet auf Täschung hin.
In welcher Realität leben wir? Welche Eigenschaften hat Materie?
Die moderne Welt kennt zwei Modelle, die sich grundsätzlich voneinander unterscheiden: das eine Modell will sagen, es gibt nur Materie (naja, notgedrungen auch Kräfte und Felder...) und Ernergie. Ich nenne es das Materialistische Modell.
Das andere Modell geht davon aus, daß wir grundsätzlich in einer Art "Geistigem Universum" leben, wie auch immer das funktionieren soll. Man könnte es auch ein "Transpersonales Weltbild" nennen.
Die Anhänger des materialistischen (naturalistischen) Modells meinen grob gesagt, alles sei physikalisch erklärbar, alle Vorgänge seinen "natürlich", alle Vorgänge seinen im Prinzip vorausberechenbar oder wenigstens quantifizierbar.
Die Anhänger des "Geistigen Universums" glauben an eine Art höhere Welt, aber bei der Realität sind die meisten sich nicht ganz sicher, da werden dann schon mal "Felder" bemüht oder es wird von "Quanten" gesprochen, obwohl das ja nur mathematische Modelle sind.
Als einige Physiker zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts eine Erweiterung oder Auflösung des naturalistischen Weltbildes predigten, kamen zwar viele Vorstellungen in Bewegung, aber es führte nicht dazu, daß die Mehrzahl der gebildeten Menschen von da an sagten, "die Realität" sei nun ja doch etwas grundsätzlich anderes als man bis dato gedacht hatte. Man machte schön weiter wie bisher, und das bis zum heutigen Tag.
Einige Physiker machten sich daran, PSI-Phänomene zu erforschen und suchten Erklärungen für Telepathie, Telekinese etc., und es sind tatsächlich seitdem viele Versuche und Forschungen auf diesem Gebiet unternommen worden. Sie alle führten nicht zu dem Ergebnis, daß eine Mehrzahl von Wissenschaftlern sich den Überlegungen anschließen mochten, daß unsere Realität durchaus etwas anders ist als von ihnen bislang postuliert.
Ich selbst habe in meinem Leben schon früh erkannt, daß gewisse Dinge nicht stimmen und daß das Denken der Menschen durchaus Einfluss auf das Erleben hat. Auch suchte ich selbst lange nach einer eigenen Erkenntnis darüber, wie die von mir selbst und anderen erlebten/beobachteten Phänomene wie Telepathie, Telekinese, Außerkörpererfahrungen, Materialisationen, Remote View, Spontanheilungen, Marienerscheinungen, Präcognition, Reinkarnationserfahrungen, Spukerscheinungen, Extremhypnosen, Verschränkung atomarer Teilchen (EPR-Experiment etc.) in unser Weltbild einzuordnen sind. Ich bin der Ansicht, alles, was Bestandteil unserer Realität ist, muß auch von dem von uns offiziell benutzten Weltbild erklärbar sein. Ich verzichte an dieser Stelle darauf, im Einzelnen auf die Phänomene einzugehen, es gibt eine riesige Menge von Material in Büchern und im Internet.
In den folgenden Artikeln möchte ich darlegen, wie ich darauf komme, daß es nur eine einzige Möglichkeit gibt, unsere Welt zu erklären: Alles ist Geist, alles ist aus dem gleichen "Stoff", aus dem auch unsere Gedanken sind. Und aus welchem Material sind unsere Gedanken? Ich bezeichne sie als "Information", als "Mentalstruktur", und sie sind grundsätzlich "überall" und "immer" vorhanden. Das anzunehmen, kann ja wohl kein Problem sein, oder? Ich postuliere absichtlich kein "Feld", da dieses Wort eine Art physikalische Größe ahnen läßt. Das Schöne daran ist, daß wir damit jetzt alle Phänomene erklären können, nämlich durch Verschiebung des eigenen Fokusses, durch Suggestion, durch rein geistige Beeinflussung. Die Erklärung unserer Realität, dessen, was wir wahrgenommen zu haben glauben und was unsere Mitmenschen glauben wahrgenommen zu haben, ist jetzt lückenlos möglich: wenn wir in dieser Realität hier zu leben glauben, befinden wir uns in einem geistigen Konzept, daß uns genau dieses denken läßt, weil wir uns unbewußt oder bewußt darauf eingelassen haben. Alle Menschen, die miteinander zu tun haben, teilen ein Stück Realität (=Information) miteinander, und so sind wir uns alle in unseren Gedanken ähnlich. Die Ähnlichkeit erlaubt es, daß wir uns ein wenig zu verstehen glauben. Alle übrigen Gedanken, denen wir überhaupt nicht ähnlich sind, sind für uns nicht wahrnehmbar. Man könnte das etwa wie eine Art von "Frequenz" verstehen.
Um das akzeptieren zu können, müssen wir uns nur noch klar machen, daß wir "Wahrnehmung" bisher immer auf eine ungeeignete Art verstanden haben, nämlich als Input durch unsere Sinne. Wenn das aber tatsächlich so wäre, stünden wir vor einem riesigen Problem: wie soll nämlich aus einer Sinneswahrnehmung Bewußtsein werden? Oder wie soll durch eine Sinneswarhnehmung Bewußtsein verändert werden?
Unsere naturalistische Wissenschaft postuliert einen elektrischen Impuls, der durch eine Sinneswahrnehmung ausgelöst unsere Neuronen dazu anregt, sich auf neue Art zu verbinden. Dadurch soll eine neue Erfahrung in uns bewußt werden. Es schweigen sich allerdings alle darüber aus, wie denn jetzt aus der elektrisch herein gekommenen Information plötzlich "Bewußtsein" werden konnte. Niemand weiß, wie das technisch gehen soll, und niemand kennt den "Code", denn einen solchen müßte es ja geben: eine spezifierte Stromstärke, eine gewisse Frequenz, und schon weiß das Bewuißtsein, daß es ein erwachsener Schwan war, den wir gerade gesehen haben und nicht ein weißer Müllsack oder eine tote Maus.
Es wird wohl niemanden geben, der sich traut, einen derartigen Code zu postulieren oder gar zu quantifizieren. Aber unterschwellig, ohne daß darüber gesprochen wird, impliziert das naturalistische Modell gerade so einen Code, der genau festlegt, exakt, wiederholbar, objektiv, auf welche Weise unsere Realität beschaffen ist. Ich werde ausführen, daß es lediglich eine Suggestion ist, die wir wahrnehmen können, und zwar ausschließlich telepathisch, und daß jeder subjektiv diese telepathische Suggestion wertet, in sein Erfahrungssystem einordnet. Jeder darf natürlich alles so sehen, wie er will. Niemand muß mir glauben oder folgen.
Aufgrund meiner bisherigen Wahrnehmungen und Erkundungen komme ich zu der Auffassung, Materie als Mentalstruktur bezeichnen zu können. Damit meine ich, daß Materie ganz konkret nichts anderes ist als eine körperlose Struktur, ähnlich unserer Vorstellung von Energie, die sich in unterschiedlichen Qualitäten ausdrückt. Verschiedene Formen von Materie, also verschiedene Gegenstände und Substanzen und verschiedene Zustände von Gegenständen und Substanzen sind demnach verschiedene Qualitäten von Mentalstrukturen. Bildhaft gesprochen unterscheide ich sie etwa so wie ein Techniker verschiedene Frequenzen elektromagnetischer Wellen unterscheidet. Genauer könnte vielleicht das Wort "Information" sein: Unterschiede zwischen verschiedenen Materieobjekten und unterschiedliche Zustände von Materie (Qualitäten) in jedweder Form sind durch jeweils unterschiedliche Informationszustände gegeben.
Indem wir manuell Materie formen, informieren wir sie neu. Was geschieht dort konkret? Beispiel: ich habe ein Kantholz, es liegt auf zwei Böcken, und ich habe eine Handsäge. Ich säge von dem vorhandenen Holz ein Stück ab. Was geschieht dort nun genau? Wir glauben mit unseren Augen ein Kantholz zu sehen, es mit unseren Händen (oder sonstiger Haut) zu fühlen, mit den Ohren zu hören beim Sägen und den Duft des Holzes zu riechen. Durch das Sägen schaffen wir eine neue Tat - Sache. Immer bewegen wir uns ausschließlich im Bereich unseres "Innenlebens", unseres Bewußtseins. Nach den Beobachtungen von Biologen findet erst im Hirn die Bewußtwerdung = Erkenntnis statt, es mit einem bestimmten, identifizierbaren Gegenstand zu tun zu haben und nicht auf den vermeintlichen Rezeptoren. Unsere Sinne sind davon ausgegangen, es wäre etwas vorhanden, das sich von dem "Rest" unterscheidet. Wir haben es mit einem Gehirn zu tun, das noch niemand "wirklich" gesehen hat, weil man gar nicht "wirklich" sehen kann, und mit Sinnen, die niemand kontrollieren kann. Alles bleibt in uns, der gesamte Wahrnehmungsvorgang. Es ist uns nicht möglich, unser Bewußtsein aus dieser "Fessel" zu befreien. ( Das es in Wahrheit keineswegs eine Fessel ist, sondern Freiheit für uns bedeutet, lege ich in dem Text Freiheit dar. [ 1 ] ) Wir kommen aus diesem Kreis der Annahmen, was denn nun real sei, nicht heraus. Das Hirn (oder genauer das Bewußtsein) nimmt an, Sinne zu haben, mit deren Hilfe es Informationen (Qualitäten) von anderen Informationen bzw. Qualitäten unterscheiden kann.
Daher erlaube ich mir den Schluß, wir nehmen auf Grund dessen, daß wir "etwas" wahrnehmen, an, daß das, was wir uns dabei denken, genau das ist, was wir glauben, wahrgenommen zu haben. Eine Vorstellung ist in uns aufgetaucht. Wir nehmen an, das "innere Bild", also unsere Vorstellung, entspräche genau dem Gegenstand den wir glauben wahrgenommen zu haben.
Es kommt in mir an dieser Stelle die Frage auf, auf welche Weise denn die "ersten Menschen" diesen Wahrnehmungsprozeß erlebt haben mögen: sind sie eines Morgens erwacht und haben wahrgenommen, daß sie fühlen, riechen, schmecken, sehen und hören konnten, und wußten sie da vielleicht auch, was all das zu bedeuten hatte, was sie da wahrnahmen? Oder ist im Laufe der Evolution einer Vorstufe zum Menschen plötzlich bewußt geworden, was um sie herum ist? Oder haben diese Wahrnehmungen und Bewußtwerdungen schon im Mikrobenstadium stattgefunden? Fest steht, daß es irgendwann angefangen haben muß, ganz gleich, bei welcher Lebensform. Ohne Bewußtwerdung hätte Wahrnehmung keinen Wert gehabt für die Entwicklung des Menschen. Sagt man also, die Tiere setzten ihre Wahrnehmungen unbewußt, instinktiv einfach in Handlung um, verlagert man diesen Zeitpunkt nur näher an den Menschen heran. Also hat irgendwann dieser Bewußtwerdungsprozeß eingesetzt.
Wenn es aber so ist, dann kommen wir immer noch nicht daran vorbei, daß es so etwas wie eine "Programmierung" gegeben haben muß. Irgendetwas muß dem plötzlich erwachenden Lebewesen gesagt haben, "das ist ein Baum" z.B. oder "das ist Wasser" und das unterscheidet sich von anderen Gegenständen dadurch, daß es fest ist (oder flüssig etc). Oder der erste, dem es bewußt geworden ist, hat diese Bewußtwerdung irgendwie kommuniziert. Dann trat diese allmähliche Bewußtwerdung auch bei den anderen Vertretern dieser Spezies ein. Wie sie es von Anfang an, so ganz ohne Sprache, kommuniziert haben mögen, ist zu fragen. (Ich behaupte, telepathisch, also instinktiv). Was sie jedoch gefühlt, gesehen, gerochen, geschmeckt und gehört haben werden, und was jeder sich in seinem Inneren dabei vorgestellt haben mag, ist genauso individuell wie heute bei uns. Der Bezug zwischen "Dingen" und "Vorstellungen davon" blieb immer relativ und nicht faßbar, bis zum heutigen Tag. Es bedurfte wohl offensichtlich der Entwicklung von Sprache, um mit feineren Unterscheidungen überhaupt umgehen zu können (wieso die Wissenschaft keinen "Sprachsinn" postuliert, kann ich nicht nachvollziehen!). Jemand kam z.B. auf die Idee, "weich" zu sagen, wenn die Beschaffenheit von Wasser beschrieben werden sollte. Ein erster ungenauer Begriff war geboren, denn was heißt das schon, "weich"? Es heißt nur, daß etwas anderes "härter" ist. Ohne "härter" kein "weich"! (also 2 Begriffe, sonst funktioniert die Unterscheidung nicht!) Und welches Individuum bestimmte denn damals, welches Wort für welchen Begriff richtig war? Es wird genau so wie heute gewesen sein: derjenige, der das "größte Maul" hatte, bestimmte. Wenn es anders gewesen sein soll, reden wir nicht vom Vorläufer von uns. Wir sind nämlich genau so: wer die größte Autorität entwickelt, am dreistesten und skrupellosesten ist, bestimmt die Richtung, in die sich alles zu bewegen hat. Man sagt nicht umsonst "herrschende Meinung". Wer auf seinem Gebiet "Oberfachmann" ist, bestimmt die Terminologie und die "allgemein anerkannten Regeln". Der Rest der Menschheit läuft ihm hinterher.
Was hätten wir damit geklärt? Damit wäre klar, daß "Wahrnehmung etwas mit "Suggestion" zu tun hat. (siehe Punkt "Suggestionen und Manipulationen [ 2 ]). Wer am meisten Autorität hat, suggeriert den anderen, was sie zu denken, zu tun und sagen haben!
So haben sich wohl ganze Kulturen entwickelt. Herrscher bzw. Autoritätspersonen haben bestimmt, und der Rest hat geschluckt, was kam, und getan, was befohlen oder suggeriert wurde. Und das alles geschah, ohne daß sich die Menschen darüber klar waren, daß die ganze Realität nichts anderes als eine Vorstellung ist. Wir wissen immer noch nicht, was genau dort eigentlich ist, wo unsere vermeintlichen Sinnesorgane angeblich etwas wahrnehmen. Wir können es auch nicht wissen, weil uns dafür die Kontrollmöglichkeit fehlt, so etwas wie ein "Über - Sinn". Unsere Vorstellung kann sich ja wohl schlecht selbst kontrollieren und sagen, jawohl, das, was ich selbst mir vorstelle, was da draußen ist, das ist genau das, was da wirklich ist! Das können wir ja wohl nicht ernsthaft denken und für etwas "Wahres" halten! Auch wenn wir intelligent sein sollten, ist unser Wahrnehmungsvermögen dramatisch eingeschränkt! Was hilft uns hier weiter? Wir brauchen es uns gar nicht so kompliziert zu machen, denn es ist viel einfacher, wenn wir es nur anders denken.
Die "Aufklärung" versuchte Schluß zu machen mit der Anerkennung der Existenz des "Übernatürlichen". Sie sorgte dafür, daß allmählich das Weltbild entstand, alles, was wir Menschen wahrnehmen können, müßten entweder "Tatsachen" sein oder es müsse sich um Täuschung oder Aberglaube und Einbildung handeln. Der Begriff "Wissenschaftlichkeit" in der heutigen Bedeutung entstand etwa im 17. Jahundert. Vorbei sollte es sein mit Hexen, Spiritisten, Alchimisten, Schamanen und Medizinmännern. Spuk, Spiritismus, Telepathie, geistiges Heilen, - das alles versuchte die offizielle Wissenschaft aus dem Bewußtsein zu entfernen. Nur in Märchen, sehr abgeschiedenen Regionen und im Untergrund der Stadtkulturen lebten die alten Heilkundigen, Hexen, Magier und Wundertäter fort, und natürlich auch die Dämonen. Es entstand eine Vorstellung von "Wirklchkeit", die sich auf Gegenstände und Substanzen beschränkte und das, was man als physikalische Kräfte bezeichnen zu können glaubte. Alle dort nicht hineinpassenden Erscheinungen wurden unterdrückt, sofern sie nicht als "biblisch" deklariert werden konnten. Bis heute werden Wissenschaftler von vielen ihrer Kollegen lächerlich gemacht, wenn sie sich mit "Erscheinungen" und anderen "unlogischen" Vorgängen befassen. So wurde und wird "herrschende Meinung" installiert, durch Mobbing und Unterdrückung sämtlicher Alternativen. Ein wenig Veränderung gab es, als Physiker entdeckten, daß viele Vorgänge in der Teilchenphysik existierten, die den üblichen Betrachtungsweisen nicht gehorchten. Fast zeitgleich gab es auch in Teilbereichen der Psychologie, z.B. "Transpersonale Psychologie" Forscher, die weitergehende Betrachtungen, über das mechanische Denken hinaus, anstellten, um nach Erklärungen von Phänomenen zu suchen die nicht ins herrschende Denkschema passten.
Wenn wir nun die bisher herrschende einschränkende Denkweise, alles mechanisch erklären zu wollen, incl. psychischer Vorgänge, überwinden wollen, müssen wir etwas anderes an dessen Stelle setzen. Ich persönlich bin immer für Vereinfachungen, wenn dadurch mehr Möglichkeiten entstehen. Wir beginnen, umfassender zu denken als unsere Vordenker. Uns stehen unbegrenzt viele Denkmodelle zur Verfügung, denn beweisen könnnen wir nichts, was sich außerhalb unseres Bewußtseins befindet. Also können wir nichts jemals beweisen, alle Erklärungsmodelle müssen unscharf bleiben. Ich behaupte folgendes: alles, was existiert, ist von gleicher Beschaffenheit wie unser Bewußtsein. Es ist eine Mentalstruktur, die unendlich viele Nuancen hat. Jedes Wesen denkt, und auf diese Weise bildet es mit an allen Mentalstrukturen, die relevant für das Wesen sind. Ich meine damit Menschen, Tiere, Pflanzen und Geistwesen.
Wissenschaft klammert gerne aus was nicht ins Denkschema passt. Uns Nichtwissenschaftlern macht es jedoch keine Probleme, wenn wir sagen, unsere Erklärungen der Welt (und damit unseres Bewußtseins) müssen alles enthalten, was Menschen irgendwie und irgendwann wahrgenommen haben. Es gibt eine große Zahl von Beobachtungen [ 3 ], die beileibe nicht physikalisch und schon gar nicht mechanisch erklärt werden können. Wir brechen uns doch keinen Zacken aus der Krone, wenn wir das akzeptieren. Es ist besser, den Erklärungsrahmen weiter zu stecken und damit alles abzudecken, als im Detail steckenzubleiben und den Rest als "nicht vorhanden, später noch erklärbar, Täuschungen, Schwindel " abzutun oder gar die Religion mit einem Obergott zu bemühen, der für alles verantwortlich sein soll. Das bringt uns Menschen nicht wirklich weiter, denn es warten viele Aufgaben auf uns, die nur mit der Erweiterung unseres Bewußtseins zu lösen sein werden: Gesundheit und Wohlbefinden, nachhaltige Wirtschaft und Entdeckung des wahren Lebenssinn wären Ziele, die sich lohnten und deren Erreichung anzustreben ich auf die Dauer für unverzichtbar halte. Unser momentanes (offizielles) Weltbild macht uns handlungsunfähig und hemmt unsere Weiterentwicklung als Spezies. Wenn wir unsere Mittel, die uns aus einer Bewußtseinerweiterung erwachsen könnten, nicht einsetzen, laufen wir in eine Entwicklungssackgasse. Worin bestände also die Bewußtseinserweiterung? Wenn das, was wir bisher für Materie gehalten haben, in Wirklichkeit eine Mentalstruktur ist, dann muß es auch möglich sein, sie mental zu verändern, sozusagen durch "Absicht". Das ist jedoch genau das, was Magier, Mystiker und Metaphysiker in den letzten mehreren 1000 Jahren immer behauptet haben und wogegen sich die Wissenschaft zur Wehr gesetzt hat.
Wer meinen Ausführungen bisher gefolgt ist, darf nun nicht in den Fehler verfallen, zu verlangen: wenn es möglich ist, warum tut man es dann nicht? Du als Autor kannst es doch vorführen, dann glauben wir es Dir! Nun, die Erfahrungen der letzten Zeit zeigen, daß immer da, wo jemand genau das getan hat, viele Menschen das, was sie gesehen haben, mangels physikalischen Erklärungen für "Schwindel" gehalten haben oder im anderen Extrem für göttlich. Auch der Zufall wurde dabei stark strapaziert, wenngleich auch noch niemand erklären konnte, was es ist, Zufall. Niemand kann erwarten, daß erst viele Leute als Hexen und Zauberer getötet werden und dann plötzlich deren Fähigkeiten verfügbar sein sollen oder öffentlich zur Schau gestellt werden können. Was für Fähigkeiten könnten es denn sein, die uns normalen Menschen fehlen, um die Mentalstrukturen um uns herum so manipulieren zu können, wie es uns gefällt? (erschaffen, ändern, auflösen). Bei der Suche nach Antworten auf diese Frage kamen mir Situationen in den Sinn, wo es um Spontanheilungsphänomene ging. Wer krank ist und diesen Zustand ändern möchte, wird andere Überzeugungen mobilisieren können als einer, der mal eben einen Stein mit Hilfe seiner Vorstellungen spalten möchte. Die gesamte Intuition, alle Motivationen kann ein kranker Mensch aktivieren, um gesund zu werden. Der Druck ist groß gesund zu werden und so kann man es schaffen alte Vorstellungen loszulassen und sich neue, bessere zu erarbeiten. So kann Krankheit als Anlass zu Weiterentwicklung genutzt werden, wenn keine hindernden Suggestionen von anderen Personen aktiv werden. Will jemand einen Stein mit Hilfe seines Willens und seiner Überzeugungskraft spalten oder bewegen, wird in diesem Menschen selbst alles dagegen sprechen, was er in seinem Leben eingetrichtert bekommen oder sich selbst eingetrichtert hat. Kann es dann zum Ziel führen? Immerhin müßte dieser Mensch sich über viele 100 Jahre Kultur hinwegsetzen, und dafür müßte er eine riesige Autorität entwickeln. Wer ist dazu schon in der Lage! Da macht man es eben dort, wo es niemandenen stört. Selbstheilung, Pflanzenwachstum, herbeiführen von glücklichen Zufällen, sportlichen Siegen, Umsatzsteigerungen etc. Auf einschlägigen Managerseminaren wird genau dieses ganz konkret gelehrt. Man nennt es dort "Erfolgstraining, Mentales Training, Positives Denken, Finaldenken, NLP, Silva Mind Methode" etc. Aber ist es etwas anderes als mittelalterliche Magie, wenn sich Dinge für mich fügen, die ich mir ersehne? Wenn ich projizierte Umsatzziele erreiche? Wenn ich mich besser fühle und mehr Glück erlebe (mehr glückliche Zufälle für mich eintreten)?
Wenn ich selbst akzeptiere, eine Mentalstruktur zu sein und um mich herum nichts als Mentalstrukturen sind, so kann ich viele Dinge in einem neuen Licht sehen. Wie kommunizieren wir denn miteinander, wenn wir keine Sinne haben? Und wie kommunizieren wir mit den Mentalstrukturen, die wir für Gegenstände halten? Wir kommunizieren ausschließlich telepathisch. Wir nehmen telepathisch wahr, welche Unterschiede zwischen den Mentalstrukturen vorhanden sind, was sich verändert, die Absichten, die Ziele, die schöpferischen Aktivitäten, die die anderen Mentalstrukturen haben. Wir reagieren darauf mit eigenen Veränderungswünschen oder schöpfen selbst neue Mentalstrukturen (was Physiker möglicherweise tun, wenn sie ein neues Teilchen entdeckt zu haben glauben: meistens wurde dieses vorher "errechnet", es war theoretisch oder hypothetisch vorhanden, bis es dann gesehen wurde.) Natürlich schaffen wir auch andere Mentalstrukturen, indem wir kochen, basteln oder schreiben. Mentalstrukturen reagieren auf andere Mentalstrukturen, und wir nennen es denken, sehen, hören, riechen, reden, schmecken, tun. Es ist, als wären wir Teil einer "virtuellen Realität". Aber was ist so schlimm daran? Die Einsicht kann unsere Möglichkeiten nur erweitern und Angst von uns nehmen.
Wir müssen mit der Einsicht leben, daß es keine Möglichkeit gibt, festzustellen, was außerhalb von uns "wirklich" existiert. Wir wissen nur, daß wir etwas wahrnehmen können, daß wir das Wahrgenommene in Relation zu anderem Wahrgenommen stellen und daß wir Wahrgenommenes verändern können, wenn es im Bereich unserer spezifischen Möglichkeiten, unseres Potentiales zum Handeln liegt.
Das heißt nicht, daß es all die Dinge, die wir wahrzunehmen glauben, nicht gibt. Im Gegenteil gibt es wahrscheinlich noch viel mehr Dinge, die wir nur nicht wahrnehmen, weil sie unserem Bewußtsein zu unähnlich sind. Meine Ausführungen möchten dazu anregen, aufmerksam zu sein und zu erkennen, welche Umstände für uns veränderbar sind und welche noch nicht. Ich empfinde, daß wir Menschen nicht am Ende unserer Entwicklung, sondern noch ganz am Anfang stehen. Aber es geht umso besser, je mehr wir Veränderungen nötig haben, und die haben wir bei unserem momentanen Bewußtseinszustand, in dem der Zustand der Welt sich spiegelt, wirklich bitter nötig. Also ran!
[1] Mehr Freiheit
[2] Suggestionen und Manipulationen
[3] www.paranormal.de