JHC

Kausalität oder Suggestion?

Meine ganze Betrachtung beruht darauf, daß erstens Materie = Mentalstruktur ist und zweitens jedwede Wirkung auf Suggestion beruht.

Wie ist es mit der Einwirkung von chemischen Wirkungen? Wie ist es mit der Einwirkung von Kräften? Das gäbe es nach meinen Darstellungen nicht als kausale Wirkungen, und trotzdem erscheint uns die Realität damit zu konfrontieren. Was geschieht also wirlklich? Nehmen wir eine chemische Substanz, Salzsäure z.B. Diese Substanz existiert in einer gewissen Qualität, nämlich einer ganz spezifischen Mentalstruktur, die wir telepathisch wahrnehmen können und die auf andere Mentalstrukturen getreu ihrer eigenen Information wirkt. Geben wir Salzsäure auf eine Marmorplatte, werden wir erleben, daß die Platte Vertiefungen auf ihrer Oberfläche bekommt. Die Information "Platte " hat eine Veränderung erfahren. Ihre spezifische Qualität hat sich verändert.

Äußere Einwirkungen?

Bei körperlichen Einwirkungen ist es nicht anders, sei es Druck, Zug oder Zerspanung: immer, wenn so eine Einwirkung auf einen Gegenstand initiiert wird, ändert sich die Information, die Qualität der Schwingung der Mentalstruktur, die wir "Gegenstand" nennen. Seien wir uns jedoch bewußt, daß die Einwirkung stets durch eine andere Mentalstruktur geschieht. Mentalstruktur wirkt auf Mentalstruktur ein, telepathisch - suggestiv. Es ist die einzig mögliche Wirkung, die ich kenne! Alles andere ist Interpretation von etwas, was wir glauben wahrgenommen zu haben und von dem wir uns in unserem Bewußtsein ein Bild gemacht haben.

Deutlicher wird, was ich ausführen möchte, wenn wir Einwirkungen auf unseren menschlichen Körper betrachten: auf uns wirken eine Menge Informationen ein! Chemische Informationen wirken durch alles, was wir essen, trinken, rauchen, einatmen oder als Medikamente einnehmen, bisweilen auch in Form von Injektionen oder gar Implantaten. Es wirken elektromagnetische Wellen (auch als Wärme, Licht und kosmische Strahlung), elektromagnetische Felder, Radioaktivität. Feinsubstanzen, Gase, Pollen, Mikroorganismen, Viren, Pilzsporen wirken auch, indem sie durch unsere Haut in unseren Körper eindringen. Was geschieht dabei mit uns? Würden wir noch so gut funktionieren, wenn alles das, was zu uns aus unserer Umwelt auf/in unseren Körper kommt, direkt auf Grund ihrer chemischen, physikalischen oder biologischen Eigenschaften zur Wirkung kommen würde? Könnten wir dann überhaupt leben? Allein der Staub, den wir den ganzen Tag und in der Nacht beim Schlafen einatmen, müßte jeden früher oder später krebskrank machen, ginge es nach den gängigen Theorien, nachdem bestimmte Ursachen bestimmte Wirkungen haben müssen. Exponiert sind wir alle, die einen mehr, andere weniger, je nach Lebensumständen. Wonach richtet es sich aber, wer auf welche Weise wann krank wird oder gar stirbt? Die These mit den "Antikörpern" oder "Körpereigenen Abwehr" zieht nicht mehr, wenn es um chemische Wirkungen oder um Strahlung geht: spätestens dann verläßt uns der übliche Erklärungsrahmen. Dann werden Konstitution und Vererbung. bemüht, wenn die normale Argumentation nicht mehr ausreicht, notfalls "psychische Verfassung", nicht näher definiert und schon gar nicht "wissenschaftlich". Es ist zum Glück mittlerweile so, daß sich normale Ärzte und Biologen vorstellen können, daß diese Zusammenhänge auch durch die Denkweise und die Vorstellungen der Menschen (Patienten) beeinflußt werden. Die inneren Überzeugungen, so sage ich, sind entscheidend dafür, ob ein Mensch gesund bleibt oder krank wird. Krank wird ein Mensch, so behaupte ich, wenn das Kranksein ihn von etwas entbindet, was er sich nicht zutraut oder was er auf keinen Fall erleben möchte. Und mancher inszeniert Kranksein natürlich auch, um eine innere oder soziale Rechtfertigung für sein Ableben zu haben. Die Krankheit kann auch dazu benutzt werden, Sprünge in der Entwicklung hervorzurufen, zumal bei Kindern. Es ist wie eine Unterbrechung des gewohnten Ablaufes des Alltags, die man bisweilen benötigt, um eine Veränderung im Bewußtsein zu initiieren.

Genau definierbare Ergebnisse?

Mit Medizin ist es auch so, daß sie bei manchen Menschen gut "anschlägt" und bei anderen nicht. Sogar für so eindeutige Beschwerden wie Kopfschmerzen gilt dies. Das wäre nicht der Fall, wenn eine Kausalität die Medizin dazu zwingen würde, auf ganz genau definierte Weise Heilungen hervorzurufen. Auch die berühmten "Nebenwirkungen" treten in vielfältiger Form oder aber überhaupt nicht auf. Ich selbst verstehe Medizin daher ebenfalls als "Suggestion". Deshalb wirken in vielen Fällen auch Plazebos, und noch besser wirken sie, wenn auch der Arzt glaubt, eine echte Medizin verabreicht zu haben. Bei homöopathischen Mitteln ist es von vornherein schon so definiert, daß nur die pure Information die gewünschte Wirkung hervorbringen soll.

Für mich selbst ist es ganz klar, daß Wirkungen und Heilungen immer ein Bewußtseinsprodukt sind. Immer tritt die Substanz oder die Strahlung als Information auf, die unser Bewußtsein aufnehmen oder ablehnen kann, wie bei jeder Suggestion. Wir machen die Krankheit selbst, und wir machen auch die Heilung selbst. Alles liegt in unserem Bewußtsein, und je nachdem, was wir benötigen, schaffen wir es uns oder lassen es zu. Keine Kausalität zwingt uns, krank zu werden oder gesund zu werden. Es sind unsere ureigensten Überzeugungen, unsere Motivationen, der Grad unserer Widerstandskraft gegen feindliche Suggestionen.

Freiheit?

Unsere persönliche Freiheit besteht darin, die Mechanismen in uns, die Art, wie wir gewöhnlich reagieren, in der Weise zu verändern, daß das Leben lebenswert ist. Auch wenn die Suggestionen von anderen noch so stark sind, können wir unsere eigenen, konstruktiven Überzeugungen bejahen, dadurch kräftigen und weiter daran arbeiten, sie immer wirkungsvoller werden zu lassen. Allerdings ist es dafür erforderlich, daß wir es überhaupt für möglich halten, daß sich grundsätzlich etwas verbessern kann. Dazu gehört auch, sich ein Weltbild zu schaffen, das dieses beinhaltet. Das Weltbild, das unsere verbreitete "aufgeklärte" technische Konsum - und Geld - Gier - Kultur installiert hat, müßte dafür ein wenig modifiziert werden. Wer den Text bis hier gelesen hat, wird diese Kraft allemal aufbringen, denn derjenige hat schon viel Bereitwilligkeit zur Veränderung gezeigt. Anderenfalls hätte er schon längst weggeklickt :-)

JHC 19. November 2003